12 Juni 2017

Autos sind wie Menschen – und umgekehrt


Wie geneigte Follower dieses Blogs vielleicht noch wissen, verewigte ich hier Anfang des Jahres einen goldenen Mercedes-Benz-Oldtimer, der in der Seilerstraße parkend renommierte. 

Heute indes wurde die güldne Erinnerung daran von einem historischen VW-Käfer geradezu pulverisiert. Das Pendant zum prunkvollen Benz mühte sich redlich um eine Spitzenplatz am anderen Ende der ästhetischen Skala. Denn das, was ihn im Wesentlichen noch zusammenhielt, waren Sticker und Rost. 

Rollte mir demnächst auch noch ein flunderhafter Ludenlamborghini vor die Linse, wären die Extrempunkte des Kiezkarrenspektrums weitgehend komplett. Und irgendwie bilden sie auch eine verblüffend treffsichere Allegorie für die Menschen, die hier wohnen. 

Sie dürfen jetzt entscheiden, mit welchem Modell der Blogbetreiber am ehesten zu vergleichen wäre. Um eine wissenschaftlich fundierte Entscheidung zu treffen, müssen Sie zuvor natürlich erstmal alle Einträge lesen. 

Alle 2736.


Kommentare:

  1. Anonym17:05

    BJ um 1959, auf alle Fälle älter als Sie, Herr Matt.

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  2. Also, ob ich auf 2.736 komme, weiß ich nicht (zählen mehrfach gelesene Beiträge auch mehrfach?), aber ich würde in diesem Zusammenhang an eine Pagode denken, falls ich Sie wieder einmal treffe - im Sommer Cabrio, im Winter mit Hardtop, nicht zu groß, zeitlos, ein Stern am Bloggerhimmel, unerreicht und heutzutage unbezahlbar.
    Nun gut, der Jahrgang passt nicht ganz. Kann ich nicht für.

    Aber in der Seilerstraße über Nacht abstellen? Mmmhhh. Mehrere der 2.736 legen die Empfehlung nahe: lieber mit in die Wohnung nehmen.

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    1. Da haben Sie grundsätzlich aber so was von Recht. Doch was soll ich sagen – das Gefährt steht bereits seit Tagen bolzenfest auf seinem Platz, völlig unangetastet. Das ist nicht das St. Pauli, das ich kenne!

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